Chiquadrat's Blog

Januar 7, 2010

Ferienhausurlaub in der Bretagne in Bild und Ton festhalten

Szene: Ferienhaus Bretagne für Chroma KeyingBeim letzten Urlaub im Ferienhaus in der Bretagne (Frankreich) im September 2009 wollte ich dank moderner Technik die Erlebnisse und Eindrücke mit Video festhalten. Dazu sollte mein alter Samsung Camcorder mit DV-Band gegen ein modernes Gerät ersetzt werden. Um mit möglichst guter Qualität filmen zu können, sollte es schon ein Camcorder in HD-Auflösung sein.

Der Markt ist riesig und die Preisspanne von HD-fähigen Camcordern reicht von wenigen hundert Euros bis mehreren tausend Euros. Ich wollte allerdings nur maximal ca. 500 EUR ausgeben. Leider habe ich damals noch nicht den interessanten Artikel mit ausführlichen Tests von HD Camcordern in der C’t zur Verfügung gehabt. Eine kurze Marktanalyse schränkte die Auswahl auf die interessanten, pistolenförmigen Geräte von Sanyo ein. Ich selbst habe mir dann das Gerät HD 2000 von Sanyo gekauft, das im C’t-Test zwar nicht spitzenmäßig, aber immerhin ganz ordentlich abgeschnitten hat. Besonders gefallen hat mir die pistolenförmige Form ;). Nun bin ich aber ganz neidisch geworden, denn Golem schreibt, dass Sony, speziell für die Anforderungen von Bloggern neue HD Videokameras auf den Markt bringen will, die ebenfalls die pistolenförmige Bauform haben („Bloggies“). Nun ja, jetzt ist es zu spät, aber alles in allem ist das Sanyo auch ein Spitzengerät.

Im Moment beschäftige ich mich aber mit einem neuen Projekt: Da ich bei meinem letzten Urlaub im Ferienhaus Bretagne leider nicht alle Videoszenen so drehen konnte, wie ich es geplant hatte, möchte ich mich ein wenig in die Bluebox bzw. Greenbox-Technik einarbeiten. Ich hoffe, auf diese Art und Weise mich selbst vor schöne Hintergründe in der Bretagne praktisch nachträglich montieren zu können.

Als erste Ausstattung habe ich mir Adobe Premiere Elements besorgt, dass Greenbox-Technik mit der Funktion „Chroma Key“ unterstützt. Desweiteren kommen noch folgende Bestandteile in den nächsten Wochen dazu:

– Grüner Hintergrund aus Baumwolle inkl. Ständer,

– Studiobeleuchtung in Form von Baumarktleuchten mit Tageslicht-Energiesparlampe (ich habe das Modell Profi-Strahler von Düwi gekauft und das Leuchtmittel durch 2 x 50 W Daylight von Lumine ersetzt),

– Diffusoren für weiches Licht,

– Ventilator, um den Wind der Küste der Bretagne zu simulieren.

Einen exzellenten Artikel über günstige Möglichkeiten, eine Studioausstattung zu schaffen, hat übrigens Jochen Rütschlin geschrieben. Von diesem Artikel habe ich mich zum Teil inspirieren lassen ;). Ich gehe davon aus, dass die ersten Ergebnisse meines Chroma-Keying-Experiments Mitte/Ende dieses Jahres fertig sein werden. Ich werde diese dann hoffentlich in diesem Blog in Form spannender Videos aus meinem letzten Ferienhausurlaub in der Bretagne präsentieren können.

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Dezember 9, 2009

Reise nach Frankreich in die Bretagne – mit Ferienhaus aber ohne Auto

Filed under: Urlaubsberichte — chiquadrat @ 1:37 am
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Im September sind wir in die Bretagne gefahren, wie in den letzten 20 Jahren so oft… 😉 Das Wort „gefahren“ ist jedoch nicht ganz korrekt, aber dazu später mehr. Bisher haben wir immer das Auto genommen und sind von Deutschland aus direkt nach Frankreich und dann weiter über Rennes Richtung Finistere gefahren (von dort aus ging es dann meistens weiter in die sogenannte ‚Bucht von Audierne‘). Die Fahrt mit dem Auto hat Vorteile, denn vor Ort in der Bretagne ist es sehr vorteilhaft, ein Auto zu haben. Denn die Bretagne ist eine sehr weitläufige Landschaft, die zudem auch nicht besonders gut mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln ausgestattet ist. Von Norddeutschland empfiehlt es sich dann, über Aachen und dann über Belgien zu fahren. Leider ist diese Strecke relativ lang (Google Maps berechnet bspw. ca. 1490 km für die Strecke Hamburg – Quimper, Finistere).

Klar, man kann diese Strecke sicher in einem Stück durchfahren. Jedoch hatten wir – trotz straffer Fahrweise und *wenig* Pausen – regelmäßig Fahrzeiten von ca. 19 Stunden. Das kann (und sollte man nicht) in einem Stück und ohne Fahrerwechsel fahren. Möglich ist diese Fahrweise nur wenn mindestens ein (besser zwei) Ersatzfahrer zur Verfügung stehen. Denn: Auch wenn moderne Navigationsgeräte und auch Google Maps von ca. 13 – 14 Stunden sprechen – diese Zeitangabe halte ich für zu optimistisch! Man sollte niemals vergessen, dass Paris praktisch eine „natürliche“ Staufalle bietet. Wenn man Glück hatte und die deutschen Autobahnen zügig durchfahren hat wird man vermutlich zuerst leichtsinnig, wenn man Frankreich durchfährt. Die Autobahnen wirken zunächst frei und man erhofft, ein zügiges Durchkommen haben. Doch diese Hoffnung stirbt regelmäßig, sobald man Paris erreicht: Dort herrscht praktisch rund um die Uhr „Rush-Hour“! Zeitverluste von 1-3 Stunden Stau sind dort keine Ausnahme, sondern eher einzukalkulieren. Hat man Paris jedoch erst einmal überstanden, so sind bis nach Rennes (Bretagne) eher selten Staus zu erwarten (es sei denn, man fährt zur Rush-Hour in der absoluten Hochsaison…).

Dieses Mal haben wir den Versuch unternommen, ohne Auto in die Bretagne zu reisen. Die Alternative war das Flugzeug. Von Deutschland fliegt man bis Paris und dann kann man je nach Urlaubsort die Bretagne in einem zweiten Flug anfliegen. Wir haben Quimper in der Finistere angeflogen und uns dort einen Mietwagen am Flughafen gemietet (natürlich sollte man den Mietwagen vorher in Deutschland reservieren – es ist einfach billiger, als wenn man erst vor Ort in Frankreich mietet).

Fazit: Es war einfach entspannend, mal ohne Auto in die Bretagne zu reisen. Man kam viel enstpannter in der Bretagne an und der Urlaub begann viel früher. Daher waren wir viel früher in unserem Ferienhaus, dass wir auch bereits in Deutschland gebucht hatten. Die Reise mit dem Flugzeug ist eine absolute Empfehlung von mir! Ich will jedoch nicht verheimlichen, dass es möglicherweise problematisch ist, wenn man mit einem Hund ins Ferienhaus möchte. Nicht jede Hunderasse allgemein und jeder vierbeinige Freund im Speziellen mag die Strapazen in der Flugbox gern überstehen. Dies sollte jeder Hundeliebhaber unbeding vor einer Flugreise klären.

Die gesparte Zeit habe ich übrigens genutzt, um mich mit meine neuen Videokamera, einer Sanyo Xacti HD 2000, auseinanderzusetzen (die Anleitung dieser Kamera verschlingt mehr Zeit, als die gesamte Urlaubsreise zusammen… 😉 Unten habe ich jedoch ein schönes Testvideo hochgeladen, dass ich in der Nähe von Camaret Sur Mer aufgenommen habe.

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