Chiquadrat's Blog

Dezember 9, 2009

Reise nach Frankreich in die Bretagne – mit Ferienhaus aber ohne Auto

Filed under: Urlaubsberichte — chiquadrat @ 1:37 am
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Im September sind wir in die Bretagne gefahren, wie in den letzten 20 Jahren so oft… 😉 Das Wort „gefahren“ ist jedoch nicht ganz korrekt, aber dazu später mehr. Bisher haben wir immer das Auto genommen und sind von Deutschland aus direkt nach Frankreich und dann weiter über Rennes Richtung Finistere gefahren (von dort aus ging es dann meistens weiter in die sogenannte ‚Bucht von Audierne‘). Die Fahrt mit dem Auto hat Vorteile, denn vor Ort in der Bretagne ist es sehr vorteilhaft, ein Auto zu haben. Denn die Bretagne ist eine sehr weitläufige Landschaft, die zudem auch nicht besonders gut mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln ausgestattet ist. Von Norddeutschland empfiehlt es sich dann, über Aachen und dann über Belgien zu fahren. Leider ist diese Strecke relativ lang (Google Maps berechnet bspw. ca. 1490 km für die Strecke Hamburg – Quimper, Finistere).

Klar, man kann diese Strecke sicher in einem Stück durchfahren. Jedoch hatten wir – trotz straffer Fahrweise und *wenig* Pausen – regelmäßig Fahrzeiten von ca. 19 Stunden. Das kann (und sollte man nicht) in einem Stück und ohne Fahrerwechsel fahren. Möglich ist diese Fahrweise nur wenn mindestens ein (besser zwei) Ersatzfahrer zur Verfügung stehen. Denn: Auch wenn moderne Navigationsgeräte und auch Google Maps von ca. 13 – 14 Stunden sprechen – diese Zeitangabe halte ich für zu optimistisch! Man sollte niemals vergessen, dass Paris praktisch eine „natürliche“ Staufalle bietet. Wenn man Glück hatte und die deutschen Autobahnen zügig durchfahren hat wird man vermutlich zuerst leichtsinnig, wenn man Frankreich durchfährt. Die Autobahnen wirken zunächst frei und man erhofft, ein zügiges Durchkommen haben. Doch diese Hoffnung stirbt regelmäßig, sobald man Paris erreicht: Dort herrscht praktisch rund um die Uhr „Rush-Hour“! Zeitverluste von 1-3 Stunden Stau sind dort keine Ausnahme, sondern eher einzukalkulieren. Hat man Paris jedoch erst einmal überstanden, so sind bis nach Rennes (Bretagne) eher selten Staus zu erwarten (es sei denn, man fährt zur Rush-Hour in der absoluten Hochsaison…).

Dieses Mal haben wir den Versuch unternommen, ohne Auto in die Bretagne zu reisen. Die Alternative war das Flugzeug. Von Deutschland fliegt man bis Paris und dann kann man je nach Urlaubsort die Bretagne in einem zweiten Flug anfliegen. Wir haben Quimper in der Finistere angeflogen und uns dort einen Mietwagen am Flughafen gemietet (natürlich sollte man den Mietwagen vorher in Deutschland reservieren – es ist einfach billiger, als wenn man erst vor Ort in Frankreich mietet).

Fazit: Es war einfach entspannend, mal ohne Auto in die Bretagne zu reisen. Man kam viel enstpannter in der Bretagne an und der Urlaub begann viel früher. Daher waren wir viel früher in unserem Ferienhaus, dass wir auch bereits in Deutschland gebucht hatten. Die Reise mit dem Flugzeug ist eine absolute Empfehlung von mir! Ich will jedoch nicht verheimlichen, dass es möglicherweise problematisch ist, wenn man mit einem Hund ins Ferienhaus möchte. Nicht jede Hunderasse allgemein und jeder vierbeinige Freund im Speziellen mag die Strapazen in der Flugbox gern überstehen. Dies sollte jeder Hundeliebhaber unbeding vor einer Flugreise klären.

Die gesparte Zeit habe ich übrigens genutzt, um mich mit meine neuen Videokamera, einer Sanyo Xacti HD 2000, auseinanderzusetzen (die Anleitung dieser Kamera verschlingt mehr Zeit, als die gesamte Urlaubsreise zusammen… 😉 Unten habe ich jedoch ein schönes Testvideo hochgeladen, dass ich in der Nähe von Camaret Sur Mer aufgenommen habe.

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4 Kommentare »

  1. chice Seite!!! Herzliche Grüße

    Kommentar von Heidi — April 13, 2010 @ 6:29 pm | Antwort

  2. Schönes Video 😉 Ich denke, jede Variante hat seine Vor- und Nachteile, gut wenn man sich selbst raus suchen kann, wie man es macht.

    Kommentar von Hundefutter — September 30, 2010 @ 9:14 pm | Antwort

  3. Auch wir fahren fast jedes jahr in die Bretagne. Dieses Jahr waren wir auf Mallorca. Mal was anderes. Aber im nächsten Jahr werden wir wieder an der schönen Atltantikküste sein.

    Kommentar von Thomas — November 11, 2010 @ 11:11 am | Antwort

  4. Super Seite, macht weiter so.

    Kommentar von Michael — Dezember 26, 2010 @ 12:39 pm | Antwort


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