Chiquadrat's Blog

Dezember 26, 2009

Lösung für 36 Cube (Thinkfun) gefunden

Filed under: Sonstiges — chiquadrat @ 11:59 pm
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Zu Weihnachten lag bei mir das „schwierigste Puzzle der Welt“ (Eigendarstellung des Herstellers Thinkkfun) und dem Weihnachtsbaum. Auf der Seite von Cliquenabend.de wurde 36 Cube ausführlich getetestet (und hat dort m. E. fast schon „unnatürlich“ gut abgeschnitten…inwieweit dieser Test unparteiisch ist, mag jeder für sich selbst beurteilen). Zumindest eignet sich die Seite von Cliquenabend.de sehr gut, um eine kurze Einführung in das Spieleprinzip zu erhalten. Angeblich soll es nach dem „Zauberwürfel“ von Rubik mal wieder eine echte Herausforderung sein 😉

Nun ja, das Puzzle macht erstaunlich viel Spass und allein schon daher ist es durchaus einen Kauf bzw. eine „Verschenkung“ Wert. Aber: Ich selbst habe nach ca. 30-40 Minuten die Lösung schon zum Greifen nahe gehabt. Bis auf 2 Steine (d.h. 34 von 36) lagen nach dieser Zeit alle richtig. Dann ging aber nichts mehr und viele weitere Stunden (und neue Versuche) haben nicht weiter zum Erfolg geführt.

Ein wenig Googlen im (englischsprachigen) Internet haben mich dann aber zum entscheidenen Punkt gebracht und seitdem wusste ich ganz genau, warum sich das Puzzle nicht weiter lösen lies. Dazu aber gleich mehr, denn bevor Ihr weiterliest, folgender wichtiger Hinweis:

Warnung: Neben der reinen Logik hat der Hersteller einen (meiner Meinung nach) eher „schmutzigen“ Trick eingebaut, der erfolgreich verhindert hat, dass ich das Puzzle allein mit Logik lösen konnte. Wenn man diesen „schmutzigen“ Trick kennt, erfordert es immer noch eine Menge Logik, das Puzzle zu lösen – aber es ist machbar. Ohne Kenntnis dieses Tricks würde ich behaupten, dass es eher unwahrscheinlich ist, das Puzzle lösen. Denn zur Lösung muss man dem Hersteller Thinkfun eher misstrauisch gegenüber stehen und sich die Steine *sehr* genau angucken!

Wenn Ihr den Trick kennen lernen möchtet, lest jetzt weiter. Bevor ich die endgültige Lösung veröffentliche, werde ich einen weiteren Warnhinweis veröffentlichen, so dass Ihr diese Seite verlassen könnt, damit der Spielspass erhalten bleibt 😉

Wenn Ihr auch den Trick nicht kennenlernen möchtet, verlasst jetzt unbedingt diese Seite!!!

Schritt 1 – Auflösung des Herstellertricks:

Der 6-wertige orange Stab passt sowohl auf einen Steckstift, der sowohl einen 5-wertigen als auch einen 6-wertigen Stift aufnehmen kann. Das Puzzle lässt sich nur lösen, wenn der 6-wertige orange Stab auf einen 5-wertigen Steckstift gesteckt wird. Gleichzeitig gibt es einen gelben 5-wertigen Stift, der durch ein anderes Innenprofil auf einen Steckstift passt, der eigentlich 6-wertige Stäbe aufnimmt.

Jetzt könnt Ihr noch probieren, dass Puzzle selbst zu lösen. Verlasst dann bitte die Seite!

Ansonsten veröffentliche ich nun 2 Lösungsmöglichkeiten auf Fotos (für die erste Möglichkeit habe ich nur ein Bild aufgenommen, für die zweite Möglichkeit habe ich zwei Bilder aufgenommen). In späteren Versuchen habe ich noch herausgefunden, dass es mindestens eine weitere Lösung gibt, wenn man den Herstellertrick erst einmal durchschaut hat.

Lösungsmöglichkeit 1:

Abbildung einer Lösung für 36 Cube

Erste Lösung für 36 Cube

Lösungsmöglichkeit 2:

Abbildung der zweiten Auflösung von 36 Cube

Zweite Auflösung von 36 Cube

Auflösung 2 von 36 Cube

Zweite Lösungsmöglichkeit von 36 Cube (weiteres Bild)

Falls Ihr weitere Möglichkeiten zur Auflösung von 36 Cube kennt, hinterlasst doch einfach einen Kommentar! Ich freue mich sehr!

Dezember 9, 2009

Reise nach Frankreich in die Bretagne – mit Ferienhaus aber ohne Auto

Filed under: Urlaubsberichte — chiquadrat @ 1:37 am
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Im September sind wir in die Bretagne gefahren, wie in den letzten 20 Jahren so oft… 😉 Das Wort „gefahren“ ist jedoch nicht ganz korrekt, aber dazu später mehr. Bisher haben wir immer das Auto genommen und sind von Deutschland aus direkt nach Frankreich und dann weiter über Rennes Richtung Finistere gefahren (von dort aus ging es dann meistens weiter in die sogenannte ‚Bucht von Audierne‘). Die Fahrt mit dem Auto hat Vorteile, denn vor Ort in der Bretagne ist es sehr vorteilhaft, ein Auto zu haben. Denn die Bretagne ist eine sehr weitläufige Landschaft, die zudem auch nicht besonders gut mit öffentlichen Nahverkehrsmitteln ausgestattet ist. Von Norddeutschland empfiehlt es sich dann, über Aachen und dann über Belgien zu fahren. Leider ist diese Strecke relativ lang (Google Maps berechnet bspw. ca. 1490 km für die Strecke Hamburg – Quimper, Finistere).

Klar, man kann diese Strecke sicher in einem Stück durchfahren. Jedoch hatten wir – trotz straffer Fahrweise und *wenig* Pausen – regelmäßig Fahrzeiten von ca. 19 Stunden. Das kann (und sollte man nicht) in einem Stück und ohne Fahrerwechsel fahren. Möglich ist diese Fahrweise nur wenn mindestens ein (besser zwei) Ersatzfahrer zur Verfügung stehen. Denn: Auch wenn moderne Navigationsgeräte und auch Google Maps von ca. 13 – 14 Stunden sprechen – diese Zeitangabe halte ich für zu optimistisch! Man sollte niemals vergessen, dass Paris praktisch eine „natürliche“ Staufalle bietet. Wenn man Glück hatte und die deutschen Autobahnen zügig durchfahren hat wird man vermutlich zuerst leichtsinnig, wenn man Frankreich durchfährt. Die Autobahnen wirken zunächst frei und man erhofft, ein zügiges Durchkommen haben. Doch diese Hoffnung stirbt regelmäßig, sobald man Paris erreicht: Dort herrscht praktisch rund um die Uhr „Rush-Hour“! Zeitverluste von 1-3 Stunden Stau sind dort keine Ausnahme, sondern eher einzukalkulieren. Hat man Paris jedoch erst einmal überstanden, so sind bis nach Rennes (Bretagne) eher selten Staus zu erwarten (es sei denn, man fährt zur Rush-Hour in der absoluten Hochsaison…).

Dieses Mal haben wir den Versuch unternommen, ohne Auto in die Bretagne zu reisen. Die Alternative war das Flugzeug. Von Deutschland fliegt man bis Paris und dann kann man je nach Urlaubsort die Bretagne in einem zweiten Flug anfliegen. Wir haben Quimper in der Finistere angeflogen und uns dort einen Mietwagen am Flughafen gemietet (natürlich sollte man den Mietwagen vorher in Deutschland reservieren – es ist einfach billiger, als wenn man erst vor Ort in Frankreich mietet).

Fazit: Es war einfach entspannend, mal ohne Auto in die Bretagne zu reisen. Man kam viel enstpannter in der Bretagne an und der Urlaub begann viel früher. Daher waren wir viel früher in unserem Ferienhaus, dass wir auch bereits in Deutschland gebucht hatten. Die Reise mit dem Flugzeug ist eine absolute Empfehlung von mir! Ich will jedoch nicht verheimlichen, dass es möglicherweise problematisch ist, wenn man mit einem Hund ins Ferienhaus möchte. Nicht jede Hunderasse allgemein und jeder vierbeinige Freund im Speziellen mag die Strapazen in der Flugbox gern überstehen. Dies sollte jeder Hundeliebhaber unbeding vor einer Flugreise klären.

Die gesparte Zeit habe ich übrigens genutzt, um mich mit meine neuen Videokamera, einer Sanyo Xacti HD 2000, auseinanderzusetzen (die Anleitung dieser Kamera verschlingt mehr Zeit, als die gesamte Urlaubsreise zusammen… 😉 Unten habe ich jedoch ein schönes Testvideo hochgeladen, dass ich in der Nähe von Camaret Sur Mer aufgenommen habe.

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